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VRI baut eine neue Produktionshalle samt Hochregallager

Ein Jahr nach dem Großbrand ist der Spatenstich für den Neubau im Industriegebiet Neunheim - 2000 Quadratmeter Nutzfläche.

Spatenstich VRI

Sie greifen zum Spaten für die neue Produktions- und Lagerhalle der Fima VRI im Industriegebiet Neunheim, von links: Steuerberater Jochen Bergmann, Versicherungsmakler Wolfgang Streeb, Hans-Peter Krämer und Johannes Veit von Hans Fuchs, Hannelore, Gün (Foto:Peter Schlipf)

Vor einem Jahr hat ein Großbrand die Produktionshalle und Lager der Batteriefirma VRI im Industriegebiet Neunheim zerstört. Jetzt wird neu gebaut und das gleich doppelt so groß. Auf 2000 Quadratmetern entstehen eine Produktionshalle im Erdgeschoss, eine Forschungsabteilung in ersten Stock und ein Hochregallager. 

Der Brand sei ein einschneidendes Erlebnis gewesen, sagte Volker Isermeyer beim Spatenstich. Gleich danach sei die Entscheidung gefallen: „Wir machen weiter und wir gehen in die Vollen.“ Schon eine Woche nach dem Brand hat VRI in provisorischen Räumen weitergemacht, dank der Hilfe von Geschäftspartnern, die Maschinen und Material zur Verfügung stellten. Das Provisorium, die ehemaligen Räume von Imtech, platzt allerdings aus allen Nähten und ist für die jetzt 35 Mitarbeiter zu eng. Außerdem will VRI expandieren und möchte in den nächsten Jahren zwölf neue Mitarbeiter einstellen. Der Neubau ist also notwendig. Und weil VRI ein innovatives Unternehmen auf dem Land ist, wird er vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Oberbürgermeister Karl Hilsenbek bedankte sich für das Bekenntnis zum Standort Ellwangen. „Wir möchten sie weiter begleiten“, sagte er. Die Stadt hatte VRI unterstützt, als es um die Fördermittel für den Neubau ging.

1992 ist die Firma VRI von den Eltern der Geschäftsführer, Günter und Hannelore Isermeyer, gegründet worden. Das Unternehmen mit Sitz in Ellwangen ist einer der führenden Hersteller und System-Lieferanten für Akku- und Batteriesysteme in Europa. Sie werden in Medizintechnik, E-Bikes und Messgeräten bis zum Airbus A380 eingesetzt.

 

Quelle: http://www.schwaebische.de